Jugendlandtag NRW: Halterner Louis Rohde nimmt Josef Hovenjürgens Platz ein

Am vergangenen Donnerstag tummelten sich ungewöhnlich viele junge Menschen im nordrhein-westfälischen Landtag: Die Abgeordneten haben für drei Tage jugendliche Vertreter anlässlich des 9. Jugendlandtags NRW entsandt. Im Rahmen dieses Planspiels erhielten die 16- bis 20-jährigen Einblicke in den Politik- und Parlamentsbetrieb.

Den Platz von Josef Hovenjürgen nahm der Halterner Louis Rohde ein und war als Mitglied der CDU-Jugendlandtags-Fraktion in die Arbeit eingebunden. Seit 2008 findet der Jugendlandtag in NRW statt und hat zum Ziel, das Interesse für Politik zu stärken und jungen Menschen die Funktionsweise von Politik näher zu bringen. So werden, wie auch im „echten“ Landtag, Fraktionen gebildet, die sich in Fraktionssitzungen zusammenfinden, Vorstandswahlen durchgeführt und ausgewählte inhaltliche Themen in Arbeitskreisen beraten und diskutiert.

Der 19-jährige Louis Rohde war begeistert: „Es waren spannende drei Tage, in denen ich viel gesehen und gelernt habe. Gut finde ich, dass die Ergebnisse unserer Arbeit auch Einzug in die politischen Beratungen der „echten“ Abgeordneten finden.“ Thematisch beschäftigten sich die Jung-Parlamentarier mit den Fragen, ob Informatik ein Pflichtfach in der Schule werden sollte und ob es vergünstigte Nahverkehrs-Tickets für Auszubildende geben sollte. Das Polizeigesetz NRW sowie der Mindestlohn waren zwei Themen, die zudem in einer einberufenen aktuellen Stunde im Plenum diskutiert wurden. Das Kennenlernen und Netzwerken zwischen den jungen Menschen wie auch mit Abgeordneten war beim Parlamentarischen Abend in entspannter Atmosphäre möglich. Mit einer Plenarsitzung im Plenarsaal des Landtages endete der Jugendlandtag.

Josef Hovenjürgen freute sich über das Interesse seines jungen Vertreters: „Politik betrifft in weiten Teilen auch junge Leute. Darum muss man jede Chance ergreifen, die junge Generation frühzeitig für Politik zu begeistern und an die Thematik heranzuführen. Louis hat einen tollen Job gemacht und war sehr zufrieden. Ich bin überzeugt, dass er sich weiterhin politisch engagieren wird.“

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